Krum Malinov (37), Bauleiter Trockenbau

Vom Subunternehmer zum Bauleiter: Krum Malinov hat 2016 die Selbstständigkeit aufgegeben und neue Freiheiten gefunden. Seit der pragmatische Wirtschaftsingenieur bei Stiegler tätig ist, gehören die Samstage seiner Familie.

Wann hast du zum ersten Mal gemerkt, dass Trockenbau das richtige Gewerk für dich ist?

Vor ungefähr 12 Jahren, kurz nach meinem Studium. Damals betreute ich eine sehr interessante Baustelle, die viel Brandschutz und Schallschutz erforderte. Gute Freunde waren zu dieser Zeit zufällig im Trockenbau tätig – sie zeigten mir, welche Möglichkeiten es gibt. Ich war sofort begeistert und las mich intensiv in die technischen Details ein: Trockenbau ist enorm vielseitig, man kann damit nahezu alles bauen. Auch in den Bereichen Schallschutz sowie Brandschutz lassen sich hervorragende Lösung verwirklichen. Das ganze Gewerk bezauberte mich sozusagen vom ersten Tag an. Aus diesem Grund absolvierte ich bei der Handwerkskammer eine zusätzliche Ausbildung zum Trockenbaumeister.

Wie kamst du zu Stiegler?

Ebenfalls durch Zufall. Ich war als Subunternehmer unter anderem für Trockenbauarbeiten in der Region zuständig. Irgendwann nahm ich dann auch einen Auftrag von Stiegler an – die Zusammenarbeit lief so gut, dass mich mein Vorgänger fragte, ob ich Bauleiter werden wollte. Es folgten lange Gespräche: Wie schaut’s aus, wann kommst du? Meiner Frau zuliebe sagte ich letztendlich zu. Ich schloss meine Baustellen ab und stieg Schritt für Schritt bei Stiegler ein.

Post15

Hat ein Subunternehmer im Baugewerbe ein schweres Leben?

Wer sich gut organisiert, kann richtig Geld verdienen. Wer das nicht kann, zahlt drauf. Außerdem ist die Selbstständigkeit sehr zeitaufwendig, da kommt das Privatleben oft zu kurz. Als Angestellter ist es etwas ruhiger, weil man sich keine Sorgen darüber machen muss, wann man den nächsten Auftrag an Land zieht.

Was schätzt du an deinem Arbeitgeber besonders?

Bei Stiegler habe ich einen spannenden Job, ein geregeltes Einkommen und mehr Zeit für die Familie. Außerdem pflege ich einen freundschaftlichen Umgang mit Kollegen. Jeder Bauleiter bekommt zudem einen Dienstwagen. Und technisch sind wir sowieso hervorragend ausgestattet; zum Beispiel laufe ich nicht mit hunderten von Plänen auf den Baustellen herum – ich habe ein Tablet, auf dem sämtliche Informationen digital zur Verfügung stehen. Was mir jedoch am besten gefällt ist die Freiheit, meinen Arbeitstag selbst einteilen zu dürfen: So kann ich beispielsweise eine Aufgabe in zwei Tagen erledigen oder innerhalb von vier Stunden – alles eine Frage der Organisation. Zwischendurch kann ich auch mal private Termine wahrnehmen. Wichtig ist, dass die Baustelle läuft und die Zahlen stimmen.

Was macht ein Bauleiter bei Stiegler?

Ein Bauleiter trägt in erster Linie Verantwortung – sowohl für die fachgerechte Ausführung sämtlicher Trockenbauarbeiten als auch das Wohlbefinden beziehungsweise die Sicherheit seiner Leute, egal ob Kollege oder Subunternehmer. Bei Stiegler bin ich durchschnittlich für rund 20 Baustellen in der Region zuständig. Von Forchheim bis Ansbach ist alles dabei. Dabei versuche ich, jede Baustelle zweimal pro Woche zu besichtigen. Zusätzlich gibt es Jour fixe Termine mit Subunternehmern. Zwischendurch erfolgt die Kommunikation mit meinen Kollegen überwiegend telefonisch – unsere modern ausgestatteten Dienstwagen machen’s möglich.

Was bereitet dir in deinem Arbeitsalltag die meiste Freude?

Dass jedes Projekt einzigartig ist. Und dass jedes Jahr zwei, drei Großbaustellen darunter sind, die mich vor echte Herausforderungen stellen: Wie sind die örtlichen Bedingungen? Kann normal angeliefert werden oder muss ich mir spezielle Lösungen einfallen lassen? Diese Details in den Griff zu bekommen, das macht mir am meisten Spaß. Dabei versuche ich, stets positiv zu bleiben – denn wenn ich von vorneherein denke: Das wird schwierig, da wird es Probleme geben, geht die Baustelle mit Sicherheit den Bach runter. Und sollte ich einmal wirklich nicht weiterwissen, wende ich mich einfach an meine Kollegen. Von ihnen erhalte ich auf jede gewerkübergreifende Frage eine kompetente Antwort.

Wie motivierst du deine Mitarbeiter?

Als Bauleiter ist es meine Aufgabe, einschlägige Normen einzuhalten. Um dies sicherzustellen, betreue ich meine Kollegen umfassend: sowohl was die fachgerechte Ausführung angeht als auch das menschliche Miteinander. Und genau darum bin ich regelmäßig auf der Baustelle – in persönlichen Gesprächen gehe ich beispielsweise anfallende Aufgaben oder Änderungen am Grundriss schrittweise mit meinem Team durch und stehe für Rückfragen zur Verfügung. Schließlich kann nur derjenige seine Arbeit richtig machen, wenn er auch weiß, was er wie zu tun hat. Freiheiten gewähre ich dabei je nach Projekt. Bestehen zum Beispiel keine Anforderungen an den Schallschutz oder Brandschutz, lasse ich meine Leute gerne eigenverantwortlich hantieren. Spezielle Konstruktionen müssen jedoch gemäß den gesetzlichen Vorgaben ausgeführt werden.

Selbstverständlich habe ich ebenso offene Ohren für persönliche Sorgen. Häufig erzählen mir Kollegen nach unseren Besprechungen von privaten Problemen. Wenn möglich, gebe ich Tipps – anderenfalls höre ich einfach nur zu. Denn ich bin der Meinung: Egal wie stressig der berufliche Alltag ist, für ein liebes Wort zwischendurch sollte man Zeit finden.

Post10

Ein guter Bauleiter muss also optimistisch sein. Welche weiteren Eigenschaften braucht er oder sie?

Ein guter Bauleiter muss zudem kommunizieren können und zuverlässig sein. Dazu gehört ebenso die Bereitschaft, Überstunden zu leisten. Doch vor allem braucht man Selbstvertrauen. Sehe ich zum Beispiel, dass auf der Baustelle etwas nicht nach unseren Ansprüchen umgesetzt wurde, mache ich klare Ansagen. Sicherlich fällt dann der eine oder andere Spruch, das muss man wegstecken. Was ein Bauleiter niemals tun darf: Arbeit auf morgen verschieben.

Wie gehst du mit Stress und Druck um?

Bei der Arbeit spüre ich einen hohen Leistungsdruck, der jedoch weder von meinem Chef noch von meinen Kollegen kommt. Baustellen sind heute einfach sehr dynamisch – da gibt es immer wieder stressige Situationen. Wie in jedem anderen Beruf auch. Man darf nur nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern muss gezielt daran arbeiten, diesen Druck abzubauen.

Meiner Erfahrung nach ist es wichtig, mit allen Beteiligten im Gespräch zu bleiben; sprich Kunden und Kollegen stets auf dem aktuellen Stand zu halten. Und alles aufschreiben, denn niemand kann sich bei der großen Anzahl an Baustellen sämtliche Details merken.

Um Abstand zu gewinnen, gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio und fahre mit meinen Kindern zusammen Fahrrad. Wenn ich am Wochenende bei meiner Familie bin, sind alle Probleme wie ausgelöscht. So starte ich in jede Arbeitswoche mit einem klaren Kopf.

Auf welche Weise unterstützt dich Stiegler bei deiner täglichen Arbeit?

Auch wenn ich vom Fach komme, ist jedes Unternehmen unterschiedlich. Ohne einen kompetenten Chef beziehungsweise fachkundige Kollegen kann man diese speziellen Anforderungen nicht bewerkstelligen. Daher durfte ich zu Beginn meiner Tätigkeit bei Stiegler zunächst zwei kleinere Baustellen bis zum Abschluss begleiten. Da fiel natürlich die ein oder andere Überstunde an – doch im Laufe der Zeit bin ich mit meinen Projekten gewachsen. Heute arbeite ich so routiniert, dass ich meine Baustellen vollkommen im Griff habe.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden, als Bauleiter für Stiegler tätig zu werden. Die Firma ist für mich die Nummer 1! Wer gut organisieren kann, Aufgaben zuverlässig erledigt und starke Nerven hat, kann sich keinen besseren Arbeitgeber wünschen. Durch Stiegler veränderte sich auch mein Privatleben zum Positiven: Als Subunternehmer war ich an den Wochenenden eher selten zu Hause – jetzt gehört der Samstag komplett meiner Familie. Aus diesen Gründen sehe ich mich noch in fünf Jahren hier.

Stellenangebote bei Maler Stiegler

Sie möchten auch als Bauleiter (m/w/d) bei Stiegler tätig werden?

Dann bewerben Sie sich bei uns! Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen. Bewerbung per E-Mail oder per Post an folgenden Adresse:

Stiegler Fassaden- und Malertechnik GmbH

Industriestraße 6
91126 Schwabach

Tel.: 09122 / 188250-0
Fax: 09122 / 188250-05

Email: bewerbung@stiegler.de